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Wuppertal, 10.10.09
Ein Sprichwort im Wuppertaler Umland sagt ja: "Wuppertal, wo der Wahnsinn schon auf dem Nummernschild steht." Wie viel Wahrheit daran ist, durften wir in Wuppertal live erfahren... Und dann hat's auch noch geregnet.
Wir ließen uns von dem bisschen Wasser jedoch nicht die Laune verderben. Wär ja noch schöner...
Allerdings nützte das nicht sehr viel, denn die meiste Zeit war nix los... Weder links... ...noch rechts... ...und vorne auch nicht. Wenn allerdings doch mal jemand da war, dann war derjenige irgendwie...na ja... Außerdem war plötzlich ein Windstoß da. Unser Pavillon hob ab und nahm daraufhin den Ausdruck "Zelte abbrechen" zu wörtlich. Unter Einsatz ihres
Letztendlich blieben uns nur die kampflose Kapitualtion und die Einleitung lebensrettender Maßnahmen (Jumbo-Kakao) in einem gegenüberliegenden Café...
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Inseltourhelden
(So, jetzt sollten alle Beiträge vollständig, mit Bildern und "und sonst" sein. Lohnt sich also, alle noch mal zu lesen ;-)
Während der Inseltour kürten wir jeden Tag einen "Held des Tages". Diverse nette Begebenheiten (z.B. Gepäck tragen, erstklassige Verpflegung in der Unterkunft, Aufheiterungen, Plakatbeschaffungen usw.) waren der Grund der Verleihung dieses Titels. Mittwoch, 01.07. Michael S. Donnerstag, 02.07. Jörg W. Freitag, 03.07. Herr W. Samstag, 04.07. Jürgen Sonntag, 05.07. Christoph W. Montag, 06.07. Martin W. Dienstag, 07.07. Marc S. Mittwoch, 08.07. Edzard H. + Daniel D.
Nette Begebenheiten waren unter anderem das Taschen tragen, und Motivationsschübe geben, die angebotene Hilfe, ein großes "An uns Denken", etc. Haltet euren Titel in Ehren
Was wäre dieser Beitrag ohne ein "und sonst noch?"? Also.. und sonst noch? Wir haben ein Wappentier! Die Miseraupen:
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Inseltour die siebte - Juist
Am Morgen nach einer langen Nacht mit wenig Schlaf machten wir uns mit dem Taxi auf den Weg zum Flugplatz. Dort sollten zwei Maschinen auf uns warten, die uns sicher von Norderney nach Juist bringen sollten.
Als wir uns aufteilten, das Gepäck verstaut war und die Häfte von uns schon knapp unter den Wolken schwebte stellte sich allerdings schnell heraus, dass es ein Problem mit der Beförderung der zweiten Hälfte unseres Teams gab. Kein Flugzeug sei angemeldet gewesen, das Geld war allerdings schon gezahlt. Die Quittung und die Unterlagen mit der Bestätigung waren schon mit der ersten Maschine auf Juist gelandet. Nach langem Hin und Her kam die zweite Hälfte des Teams auch heile auf Juist an.
6 Minuten Flug, 35 Minuten Kutschfahrt... (bei der zweiten Hälfte des Teams erfolgte das Abholen eine gute Stunde später mit Fahrrädern von einem Tross Bekannter.) Wir machten es und in unserer Unterkunft gemütlich und holten erst einmal etwas Schlaf nach. Aufgrund des Wetters haben wir uns entshclossen, auf Juist keinen Stadtstand aufzustellen. Es goss den ganzen Nachmittag in Strömen. Kaum ein Mensch war auf der Straße zu sehen.
Als Augleich hierfür war das Konzert mit den wenigsten Besuchern das erfolgreichste Mitmachzettelkonzert der gesamten Tour.
Nach dem Konzert feierten wir einen schönen Inseltourabschied im Afterglow im Garten des Pfarrhauses. Zu späterer Stunde traute sich 1/4 des Teams noch einmal zum Abschluss ins Meer. *bbbbbrrrrrr*
Und sonst noch? Regenjacken mit Regenablaufsystem - das wär' mal ne gute Empfindung! Für mehr Kinder mit Vibrationsalarm! Priele sind die Dinger, in denen die Prilflaschenpflanzen wachsen.. Da hast du aber ein Schwein im Brett! |
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Inseltour die sechste - Norderney
Langsam macht sich auch bei uns die Müdigkeit breit. Die frische Nordseeluft, das Baden und da war noch was.. Ach ja, die Arbeit!
Trotz allem haben wir uns voller Elan in die Stadt begeben und uns gegenüber unserer Unterkunft aufgebaut. Als dann aber direkt klar wurde, dass wir unseren Pavillon aufgrund des Windes nicht aufstellen konnten, war der Tiefpunkt erreicht. Wir überzeugten uns aber, dass wir das schaffen und waren dann gerade für diese Grundstimmung enorm erfolgreich! Nach abgelaufener Standzeit waren wir dann mal wieder am Strand verabredet und stürzten uns zum ersten Mal alle zusammen in die Fluten.
Die zweite Wasserhandballtrainingseinheit folgte. Das Wasser ist doch erstaunlich warm.... zumindest dann, wenn man sich erst einmal hinein gewagt hat. Nach einem kurzen Sonnenbad und einer weiteren Abkühlung gings dann auch direkt nach "Hause", um uns für den nächsten Konzerteinsatz vorzubereiten. Vor dem Konzert wollte Sari nochmals etwas zu unserer "Mission" wissen, was wir ihm bereitwillig erklärten. Die Ausbeute an Mitmachzetteln beim Konzert war enorm.
Nachdem wir durch einen ordentlichen Schauer (das erste Mal Wasser von oben auf der Tour) zu einem netten Lokal gewatet waren, beendeten wir den erfolgreichen Tag in netter Gesellschaft. Und sonst noch? Scheiße, die Sonne schmilzt! Jetzt erstmal im Strandmoschus wälzen.. - Wie viele haben wir jetzt eigentlich? |
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Inseltour die fünfte - Borkum-Norderney
Wieder machten wir uns nur ungern auf den Weg Richtung Fähre. Dieses Mal allerdings vor allem, weil um 10 Uhr Gottesdienst war - unser Zug zum Katamaran allerdings fuhr um 10.10 Uhr.
Zwei Minuten zu wenig, wie sich herausstellte. Wir sahen also der ablegenden zu und stellten uns auf eine Stunde Wartezeit ein - aus der dann kurzfristig aufgrund einer Einsatzfähre nur noch 15 Minuten wurden. Perfekt! So hatten wir auf Norderney dann doch 45 Minuten mehr Zeit für Strand und Meer!
Und sonst noch? Ich bin kein Kapitän und ich bin auch nicht nett! *grins* Ich tritt dich! Heißen die Bewohner von Heide Heiden? |
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Inseltour die vierte - Borkum
Was Föhr kann, kann Borkum schon lange? Zumindest hatten wir zwei weitere leckere 5-Sterne-Frühstücke in netter Gesellschaft! Nach ein bisschen Morgengymnastik
machten wir uns auf den Weg in die Einkaufsstraße zu unserem Standplatz. Selbst das Wetter mochte uns: während unser Stadt-Arbeitszeit war es bewölkt, so dass die Passanten keine Sonnenbrillen trugen, was den Blickkontakt enorm erleichterte!
Damit wir aufgrund unseres guten Karmas nicht völlig abdrehten, wehte eine starke Brise
trotzdem ließen wir uns nicht unterkriegen, informierten einige sehr nette Leute am Stand und hatten alles in allem einen erfolgreichen Arbeitstag. Pünktlich zum Feierabend war das Wetter dann wieder nett zu uns und hat dafür gesorgt, dass Wolken und Wind verschwanden. Endlich sprach nichts mehr gegen ein ausführliches Bad in der Nordsee!
Anschließend gabs dann die -bisher- leckerste Pizza der Tour, also alles in Ordnung! Nach zwei Duschen ging's dann auf zum Konzert in der Turnhalle. Der Boden war mit alten Schrankrückwänden ausgelegt, wer auch immer sich die Arbeit gemacht hat.
Später haben wir dann unsere Schoki-Sucht mit einer Tasse "heißer Schokolade" an der Strandpromenade gefrönt. Besoffen sein, ohne Alkohol getrunken zu haben, macht Spaß!
Fragt nicht......... Ja!!! Und sonst noch? "Meine Nase.. Meine Nase ist weg... Ich find meine Nase nicht mehr!" Du hast eben abgenommen, dein Bein ist dünner als vorhin!" ....und Hopp!! Wenn wir Inselhopper sind, heißen die Menschen aus Ellerhoop dann Ellerhopper? |
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Inseltour die dritte - Föhr-Borkum
Wir fuhren.. und fuhren..
..und fuhren..
Erst Fähre, dann Auto, dann Pause, dann Auto, dann Stau, dann wieder Auto, dann wieder Pause, dann ausnahmsweise mal Auto, Pause, Auto und Katamaran. Spätestens in der Bahn war uns allen klar: 12 Stunden Fahrt ist anstrengend!
Und sonst noch? Inga findet sich selbst total authentisch: "Das kann ich mir glauben.." Entweder, ich hab mir heute Blasen an die Finger gefahren, oder es kommt vom Koffer ziehen, aber den hab ich heute gar nicht gezogen.. Manche Menschen denken, auf der Fähre könnte es eventuell plötzlich und unerwartet anfangen zu schneien Heißen Leute, die aus Dibbersen kommen, Dibbersenioren? |
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